Rennberichte

WM Kanada und die Puzzleteile stimmen

  • 5. September 2019

Der Start aus der vierten Reihe war eine nicht ganz einfache Aufgabe für den Kopf. Dank guter Vorbereitung durch meine Mentaltrainerin Melanie Planzer-Mörth gelang mir dieser jedoch ausgezeichnet und so konnte ich unter den ersten paar Fahrerinnen in den schmalen Weg einbiegen. Dies ist auf einer so schwierigen Strecke wie in Mont-Sainte-Anne ein sehr wichtiger Punkt.

Ich fand sehr schnell ins Rennen und konnte auch bei den Anstiegen die gute Position halten. Als es dann das erste Mal zur Schlüsselstelle „Beatrice“ hoch ging, machte eine Fahrerin einen Fehler und so mussten die nächsten inklusive ich absteigen. Ich liess mich dadurch jedoch nicht aus der Ruhe bringen und konnte sogar noch eine Fahrerin überholen. In den technischen Abschnitten gelang es mir immer wieder zu überholen oder Zeit gut zu machen. Das ganze Rennen konnte ich mich um Rang 12-15 aufhalten. Nach dem ich auf der zweitletzten Runde noch zwei Fahrerinnen vor mir sah war ich wild entschlossen auch diese noch ein resp. überholen. Auf der letzten Runde wurde es dann nochmals richtig spannend. An 10. Stelle liegend wurde ich im oben genannten Aufstieg noch überholt. Da ich einen kühlen Kopf bewahrte und in meine technischen Fähigkeiten vertraute, konnte ich die Fahrerin dann in der letzten Abfahrt überholen und die Ziellinie überglücklich als 10. überqueren.

Mit dem Resultat bin ich überglücklich und voll motiviert am kommenden Freitag (Short Race) und am Sonntag (Cross Country) nochmals Vollgas zu geben. Der letzte Weltcup findet in Snow Shoe (West Virginia, USA) statt bevor es dann für 1.5 Wochen in die Ferien in Kanada und USA geht.

An dieser Stelle ist es Zeit dem Swiss Cycling Team für die super Betreuung während der Zeit in Kanada zu danken sowie auch der Spitzensportförderung der Armee und dem SOMC in Magglingen damit ich wieder rechtzeitig fit war.